Warum Diesel an der Tankstelle teuer bleibt

Die Rohölpreise sind gesunken, doch Autofahrer spüren davon wenig. Besonders Diesel wird weiterhin zu hohen Preisen angeboten. Die Gründe sind vielfältig.
Seit dem Höhepunkt während des Krieges in der Ukraine sind die Ölpreise deutlich gefallen. Doch diese Entwicklung macht sich an deutschen Tankstellen kaum bemerkbar – insbesondere für Diesel-Fahrer bleibt der Griff zur Geldbörse schmerzhaft.
Die Diskrepanz zwischen weltweiten Rohölnotierungen und den tatsächlichen Spritpreisen an der Zapfsäule ist bemerkenswert. Während die Notierungen rückläufig sind, scheint sich dieser Trend nur verzögert oder gar nicht auf die Verbraucherpreise auszuwirken. Besonders Diesel verharrt auf einem hohen Preisniveau.
Verschiedene Faktoren spielen dabei eine Rolle: Neben Steuern und Abgaben beeinflussen auch Raffinerie-Kapazitäten, internationale Handelsströme und die spezifische Nachfrage nach Dieselkraftstoff die Preisentwicklung. Wie diese Faktoren zusammenwirken und warum Diesel trotz fallender Rohölkosten teuer bleibt, analysiert Wirtschaftsexpertin Angela Göpfert.