VW verkauft Osnabrück-Werk für Rüstungsproduktion
Volkswagen gibt sein Werk in Osnabrück ab. Der israelische Investor Aurelius und das Land Niedersachsen sollen es übernehmen und zur Waffenfabrik umbauen.
Das Volkswagen-Werk in Osnabrück steht vor einem grundlegenden Wandel. Der Konzern hat beschlossen, die Fabrik zusammen mit Niedersachsen an den Finanzinvestor Aurelius zu verkaufen. Das Unternehmen mit Sitz in Israel soll den Standort künftig für die Rüstungsindustrie nutzbar machen.
Für die Beschäftigten könnte der Verkauf positive Folgen haben: Etwa 75 Prozent der aktuellen Arbeitsplätze sollen unter den neuen Eigentümern erhalten bleiben. Damit würde ein großer Teil der lokalen Arbeitnehmer weiterhin eine Anstellung am Standort finden.
Die Umwandlung des Werkes passt zu Volkswagens Strategie, sich von einzelnen Fertigungsstätten zu trennen. Gleichzeitig sichert die Übernahme durch Aurelius und die Landesregierung die wirtschaftliche Zukunft Osnabrücks als Industriestandort.