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Verfassungsgericht prüft Erbschaftsteuer-Privilegien für Firmen

13. Oktober 2026· Drivers.fm Redaktion

Während Privatpersonen beim Erben Steuern zahlen, profitieren Unternehmenseigentümer oft von Ausnahmen. Das Bundesverfassungsgericht soll jetzt klären, ob diese Ungleichbehandlung verfassungsgemäß ist.

Die Erbschaftsteuer in Deutschland kennt eine umstrittene Besonderheit: Während Erben von Vermögen regulär Steuern entrichten müssen, gibt es für Unternehmensübergaben großzügige Regelungen. In vielen Fällen fallen dadurch überhaupt keine Abgaben an, wenn Firmen den Besitzer wechseln.

Diese Privilegierung steht nun auf dem Prüfstand. Das Bundesverfassungsgericht wird sich mit der Frage auseinandersetzen, ob eine solche unterschiedliche Behandlung je nach Art des Erbes mit den Grundsätzen der Verfassung vereinbar ist. Kritiker argumentieren, dass die Regelungen zu Ungleichheiten führen, während Befürworter den Schutz von Arbeitsplätzen betonen.

Die Entscheidung könnte weitreichende Folgen für die deutsche Steuergesetzgebung haben und möglicherweise zu einer Neubewertung der Erbschaftsteuer-Regeln führen.

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