SPD-Basis warnt vor zu flexiblen Arbeitszeitregeln
Die SPD-Mitglieder lehnen Pläne zur Flexibilisierung der Arbeitszeit ab, wenn diese nicht an Tarifverträge gekoppelt sind. Das könnte die Koalitionsverhandlungen belasten.
In der Debatte um eine Reform der Arbeitszeitregelungen gerät die Koalition zunehmend unter Druck. Die SPD-Basis hat sich mit einem Positionspapier zu Wort gemeldet und markiert klare Grenzen für mögliche Veränderungen.
Kernforderung der Parteibase: Jede Änderung bei der Wochenarbeitszeit muss an gültige Tarifverträge gebunden sein. Dies soll verhindern, dass Arbeitgeber Arbeitszeiten faktisch willkürlich ausweiten können. Die Koalitionspartner hatten sich auf eine generelle Flexibilisierung verständigt, um mehr Spielraum für Unternehmen zu schaffen.
Die Position der SPD-Basis könnte zu neuerlichen Friktionen zwischen den Regierungspartnern führen. Während Teile der Union und der Koalition auf mehr Flexibilität setzen, pochen die Sozialdemokraten auf Schutzstandards für Arbeitnehmer.