Russland verstaatlicht Metro-Geschäftsbetrieb
Der Handelskonzern Metro AG muss seinen russischen Geschäftsbetrieb abgeben. Präsident Putin hat die Vermögenswerte unter Zwangsverwaltung gestellt – ein Schritt, der bereits andere Firmen traf.
Der Düsseldorfer Handelskonzern Metro AG verliert die Kontrolle über seine Aktivitäten in Russland. Das Unternehmen muss seine dortigen Vermögenswerte der staatlichen Verwaltung übergeben, nachdem Präsident Putin entsprechende Maßnahmen angeordnet hat.
Besonderheit: Metro hatte seine Geschäftstätigkeiten in Russland auch nach der Invasion in der Ukraine fortgesetzt – anders als viele internationale Konzerne, die sich aus dem Land zurückzogen. Dieser Kurs scheint sich nun nicht ausgezahlt zu haben.
Die Zwangsverwaltung ist kein Einzelfall. Russland hat bereits mehrere ausländische Unternehmen auf diese Weise unter staatliche Kontrolle gebracht, um wirtschaftliche Stabilität im Land zu sichern und Produktionsstätten zu erhalten.