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Renteneintritt mit 67: Wunsch und Wirklichkeit klaffen auseinander

04. August 2026· Drivers.fm Redaktion

Körperlich anspruchsvolle Berufe wie in Kiesgruben, auf Baustellen oder in der Pflege machen es vielen Arbeitnehmern unmöglich, bis 67 zu arbeiten.

Die Diskussion über die Erhöhung des Renteneintrittsalters wird in Deutschland intensiv geführt. Doch die Realität sieht für viele Arbeitnehmer deutlich anders aus: Besonders in körperlich belastenden Branchen wie dem Kiesabbau, dem Baugewerbe oder der Altenpflege schaffen es Beschäftigte oftmals gar nicht bis zum regulären Renteneintrittsalter.

Der Grund liegt auf der Hand: Jahrzehnte schwerer körperlicher Arbeit hinterlassen ihre Spuren. Verschleiß an Gelenken, Rückenleiden oder psychische Belastungen führen dazu, dass viele Arbeitnehmer bereits vorher aus dem Berufsleben ausscheiden müssen. Damit stellt sich die Frage, wie realistisch eine generelle Erhöhung des Renteneintrittsalters wirklich ist.

Experten warnen deshalb davor, bei der Rentenpolitik pauschal vorzugehen. Stattdessen wird eine differenzierte Betrachtung nach Berufsgruppen gefordert, die die unterschiedlichen Belastungen berücksichtigt.

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