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Niedrigwasser belastet Stromerzeugung in Deutschland

13. August 2026· Drivers.fm Redaktion

Anhaltend niedriges Wasser in deutschen Flüssen gefährdet die Stromproduktion von Wasserkraftwerken. Experten warnen vor Verschärfung durch den Klimawandel.

Die Niedrigwasserstände in Deutschlands Flüssen bekommen zunehmend die Energiewirtschaft zu spüren. Besonders Wasserkraftwerke, die auf ausreichende Wassermengen angewiesen sind, fahren ihre Stromproduktion zurück. Am Hochrhein zeigt sich dieses Problem exemplarisch: Das Kraftwerk in Reckingen muss mit deutlich geringeren Ausgangsmengen rechnen.

Die Situation offenbart ein grundsätzliches Problem der Wasserkraft – ohne Wasser lässt sich die Energie nicht erzeugen. Während andere Sektoren auf technische Lösungen ausweichen können, stoßen Kraftwerksbetreiber hier an natürliche Grenzen.

Klimaexperten gehen davon aus, dass solche Trockenperioden in Zukunft häufiger und intensiver auftreten werden. Dies könnte die Energieversorgung zusätzlich unter Druck setzen und macht eine Diversifizierung des Energiemixes noch dringlicher.

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