Kartenzahlung wird zur Pflicht
Finanzminister Klingbeil plant eine Regelung, wonach Geschäfte und Restaurants künftig neben Bargeld mindestens eine digitale Zahlungsmöglichkeit anbieten müssen.
Der Finanzminister arbeitet an einem neuen Konzept für die Bezahllandschaft in Deutschland. Künftig sollen Einzelhandelsbetriebe, gastronomische Einrichtungen und Dienstleister ihre Kunden nicht mehr ausschließlich auf Barzahlung beschränken dürfen.
Die geplante Regelung verpflichtet diese Geschäfte, mindestens eine Form der kartenlosen oder digitalen Bezahlung anzubieten. Damit sollen Verbraucher mehr Flexibilität und Sicherheit beim Einkaufen gewinnen. Gleichzeitig würde dies die zunehmende Digitalisierung des Zahlungsverkehrs vorantreiben.
Für Unternehmen bedeutet dies eine zusätzliche Anforderung in der Infrastruktur. Allerdings werden damit auch Betriebe geschützt, die bereits bargeldlose Zahlungsmittel akzeptieren. Experten erwarten, dass die Umstellung das Infektionsrisiko senkt und Prozesse für viele Betriebe vereinfacht.