Greenpeace: Hitze kostet Wirtschaft Milliarden
Anhaltende Hitzeperioden führen zu massiven wirtschaftlichen Verlusten. Greenpeace beziffert die Schäden auf Milliardenbeträge – verursacht durch Dürren, Ernteausfälle und Waldbrände.
Die Umweltorganisation Greenpeace warnt vor erheblichen wirtschaftlichen Folgen der andauernden Hitze in Deutschland. Nach Schätzungen der Organisation entstehen durch klimabedingte Extremwetter Schäden im zweistelligen Milliardenbereich.
Besonders betroffen sind die Landwirtschaft, Wasserwirtschaft und Forstwirtschaft. Niedrige Flusspegel erschweren die Binnenschifffahrt, Trockenheit führt zu Ernteausfällen, und Waldbrände zerstören wertvolle Bestände. Diese Kettenreaktionen belasten insgesamt zahlreiche Wirtschaftszweige.
Bereits mehrere wissenschaftliche Studien haben sich mit den Kosten von Hitzeextreme auseinandergesetzt. Die Greenpeace-Schätzung reiht sich in diese Forschungen ein und unterstreicht die wirtschaftliche Dringlichkeit von Klimaschutzmaßnahmen.