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Getarnte Online-Händler aus Asien nehmen Verbraucher ins Visier

18. August 2026· Drivers.fm Redaktion

Immer mehr Internetshops geben sich mit deutschen Namen und Domains als hiesische Anbieter aus – sitzen aber tatsächlich in Asien. Für Käufer entstehen dadurch erhebliche Probleme.

Verbraucher sollten beim Online-Einkaufen vorsichtig sein: Zunehmend etablieren sich Händler im Netz, die mit deutschen Markennamen und .de-Domains versuchen, den Eindruck zu erwecken, aus Deutschland zu stammen. Tatsächlich operieren viele von ihnen jedoch von Asien aus – insbesondere aus China.

Diese Verschleierungstaktik ist für Käufer oft mit Nachteilen verbunden. Die Lieferung verzögert sich häufig erheblich, Rücksendungen gestalten sich kompliziert und zeitaufwändig, und die Produktqualität entspricht oft nicht den Erwartungen. Wer versucht, seine Rechte als Verbraucher geltend zu machen, steht vor zusätzlichen Hürden – nicht zuletzt wegen der räumlichen Distanz und unterschiedlicher rechtlicher Regelungen.

Experten empfehlen, beim Einkauf genauer hinzuschauen: Impressum, Firmenadresse und die tatsächliche Betreiberidentität sollten überprüft werden, bevor man eine Bestellung aufgibt.

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