Finnland genehmigt unterirdisches Atommüll-Endlager
Das nordische Land hat die Betriebserlaubnis für eine unterirdische Lagerstätte erteilt. Tausende Tonnen hochradioaktiver Abfälle sollen dort endgelagert werden. Eine abschließende Genehmigung steht noch aus.
Finnland macht Fortschritte bei der Lösung seiner Atommüll-Problematik: Das Land hat die Genehmigung für ein unterirdisches Endlager erteilt, in dem zukünftig hochradioaktive Abfallstoffe aus der Kernenergieerzeugung gelagert werden sollen. Das Volumen der dort einzulagernden Materialien beläuft sich auf mehrere Tausend Tonnen.
Die finnische Kernenergiestrategie sieht vor, Strom weiterhin auch durch Kernkraftwerke zu erzeugen. Mit dem unterirdischen Endlager soll eine langfristige und sichere Lösung für die anfallenden radioaktiven Abfallstoffe geschaffen werden.
Allerdings ist das Genehmigungsverfahren noch nicht vollständig abgeschlossen. Eine abschließende Genehmigung, vermutlich von behördlicher oder politischer Seite, muss noch erfolgen, bevor das Endlager seinen Regelbetrieb aufnehmen kann.