EU will Airbnb und Kurzzeitvermieter stärker regulieren
Die EU-Kommission plant einheitliche Regeln gegen Plattformen wie Airbnb. Hintergrund sind Wohnungsknappheit und steigende Mieten in europäischen Großstädten.
Die EU-Kommission will künftig strenger gegen Kurzzeitvermieter vorgehen. Ziel ist es, dem Mangel an bezahlbarem Wohnraum entgegenzuwirken, der durch Plattformen wie Airbnb in vielen europäischen Städten verschärft wurde.
Mehrere Metropolen wie Paris, Barcelona und Venedig haben bereits lokale Beschränkungen eingeführt. Nun sollen europaweit einheitliche Standards geschaffen werden, um die Situation auf dem Wohnungsmarkt zu entspannen.
Experten argumentieren, dass Millionen von Wohnungen durch die Vermietung an Touristen dem regulären Wohnungsangebot entzogen werden. Dies führt zu angespannten Märkten und steigenden Mietpreisen für Einwohner.