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DIW-Chef kritisiert geplanten Tankrabatt als unfinanzierbar und ungerecht

20. September 2026· Drivers.fm Redaktion

Die Bundesregierung plant erneut milliardenschwere Entlastungen an den Zapfsäulen. Wirtschaftsforscher warnen vor den Folgen – nicht nur für die Umwelt, sondern auch für die soziale Gerechtigkeit.

Die Bundesregierung will Autofahrer mit einem neuen Tankrabatt unterstützen. Doch dieser Plan ruft zunehmend Kritiker auf den Plan. Der Präsident des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung, Marcel Fratzscher, warnt vor erheblichen Problemen: Die Regierung gebe Geld aus, das sie nicht habe, und das mit fragwürdiger Wirkung.

Fratzscher sieht vor allem ein Gerechtigkeitsproblem. Der Rabatt an der Tankstelle kommt wohlhabenderen Bürgern überproportional zugute, die häufiger Auto fahren und längere Strecken zurücklegen. Menschen mit kleinerem Budget und diejenigen ohne eigenes Fahrzeug profitieren dagegen nicht von dieser Maßnahme.

Neben den finanziellen Bedenken äußern auch Umweltverbände Widerstand. Die Subvention fossiler Mobilität steht im Widerspruch zu Klimazielen und lenkt Mittel von nachhaltigen Alternativen ab. Die Debatte zeigt: Kurzfristige Entlastungen können langfristig teuer werden – sowohl für den Staatshaushalt als auch für Klima und Gesellschaft.

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