Bundesregierung blockiert Cosco-Übernahme von Zippel
Trotz Kartellamt-Zustimmung hat die Bundesregierung die Mehrheitsübernahme des Logistikunternehmens Zippel durch die chinesische Reederei Cosco untersagt. Sicherheitsbedenken sind der Grund.
Die Bundesregierung hat ein Veto gegen die geplante Übernahme des Logistikunternehmens Zippel durch die chinesische Cosco-Reederei eingelegt. Damit setzt sich das Kabinett über eine bereits erteilte Genehmigung des Kartellamtes hinweg.
Hintergrund der Entscheidung sind nationale Sicherheitsbedenken. Die Regierung sieht in der Übernahme durch das chinesische Unternehmen offenbar Risiken für die Infrastruktur und strategische Interessen Deutschlands.
Der Fall zeigt die wachsende Skepsis gegenüber chinesischen Investitionen in kritischen Bereichen der deutschen Wirtschaft. Selbst wenn kartellrechtlich keine Bedenken bestehen, können Sicherheitsaspekte zu einer Blockade führen.