Bundesländer gewähren Lkw mehr Freiheiten am Sonntag

Wegen Niedrigwassers auf deutschen Flüssen weichen Transportunternehmen verstärkt auf Lkw aus. Mehrere Bundesländer reagieren nun mit Ausnahmen beim Sonntagsfahrverbot.
Die anhaltend niedrigen Wasserstände in Deutschlands Flüssen zwingen die Logistikbranche zum Umdenken. Da Binnenschiffe nicht mehr ausreichend Fracht transportieren können, verlagert sich ein erheblicher Teil des Güterverkehrs auf die Straße – mit entsprechenden Konsequenzen für Verkehrswege und Umwelt.
Um diese Mehrbelastung abzufedern, haben inzwischen mehrere Bundesländer ihre strengen Sonntagsfahrverbote für Lastkraftwagen gelockert. Dies soll Transportunternehmen kurzfristig Spielraum geben und Engpässe in der Logistikkette verringern.
Die einzelnen Bundesländer regeln diese Ausnahmen unterschiedlich. Ein einheitliches deutsches Regelwerk gibt es nicht – stattdessen mosaik sich Bestimmungen zu einem komplexen Flickenteppich zusammen, der Speditionen zu genauen Informationen zwingt.