Volkswagen plant Ausstieg aus Seat-Produktion
Der Vorstand des Volkswagen-Konzerns erwägt der Aufsichtsrat-Sitzung zufolge, die spanische Automarke Seat bis 2029 auslaufen zu lassen. Tausende Arbeitsplätze wären betroffen.
Beim Volkswagen-Konzern zeichnet sich eine bedeutende Umstrukturierung ab. Der Aufsichtsrat befasst sich in absehbarer Zeit mit der möglichen Einstellung der Marke Seat. Das Vorhaben hätte erhebliche Konsequenzen: Zahlreiche Arbeitnehmer in der Produktion und Verwaltung der spanischen Tochtergesellschaft würden ihre Arbeitsplätze verlieren.
Der geplante Zeitrahmen bis 2029 gibt dem Konzern knapp fünf Jahre für eine etwaige Umsetzung. Die endgültige Entscheidung soll in den kommenden Aufsichtsratssitzungen getroffen werden, bei denen auch Lösungen für die betroffenen Mitarbeiter erörtert werden dürften.
Für Volkswagen stellt dies einen weiteren Schritt der strategischen Neuausrichtung dar, da der Autohersteller seine Modellpaletten anpassen und Ressourcen auf zukunftsträchtige Segmente konzentrieren will.