Rhein-Niedrigwasser: Ausweichverkehr auf Schiene und Straße?

Der Rheinpegel sinkt bedrohlich. Während die Binnenschifffahrt kollabiert, plant die Regierung eine Verlagerung auf Lastwagen und Güterzüge. Experten zweifeln an der Machbarkeit.
Das Niedrigwasser am Rhein gefährdet ein wichtiges Transportnetzwerk. Mit fallenden Pegelständen wird die Binnenschifffahrt zunehmend zum Erliegen kommen und könnte damit erhebliche Mengen an Gütern nicht mehr befördern.
Der Verkehrsminister reagiert auf die Krise mit einem Plan: Mehr Güterzüge und Lastkraftwagen sollen die wegfallenden Kapazitäten kompensieren. Damit würde sich der Druck auf Straße und Schiene erheblich erhöhen.
Allerdings stellt sich die Frage, ob Bahn und Straßennetz diese zusätzliche Last überhaupt verkraften können. Fachleute warnen vor Engpässen und bezweifeln, dass die Ausweichverkehre den kompletten Ausfall der Wasserstraße abfedern können.