Niedriger Rheinpegel verteuert Benzin und Diesel

Der sinkende Rheinwasserspiegel zwingt Mineralölkonzerne zu Umstellungen. An manchen Zapfsäulen wird Kraftstoff dadurch deutlich teurer.
Der Rhein führt derzeit weniger Wasser als üblich. Das hat unmittelbare Auswirkungen auf die Kraftstoffpreise in Deutschland. Tanker können nicht mehr vollständig beladen werden, was für Mineralölkonzerne zu erheblichen Mehrkosten führt.
Um diese zusätzlichen Ausgaben zu decken, erhöhen die Unternehmen die Preise an den Zapfsäulen. In betroffenen Regionen können Autofahrerinnen und Autofahrer mit Preisaufschlägen von bis zu acht Cent pro Liter rechnen. Aber nicht alle Bundesländer sind gleichermaßen betroffen, wenn der Rhein als wichtige Transportroute ausfällt.
Der niedrige Wasserstand ist eine Folge der anhaltend trockenen Witterung. Wie lange die Preissteigerungen an den Zapfsäulen andauern, hängt von der Entwicklung des Pegelstands ab.