Niedriger Rheinpegel gefährdet Benzin- und Dieselversorgung

Der Rhein führt so wenig Wasser wie seit fünf Jahren nicht mehr. Das hat Auswirkungen auf die Kraftstofflieferungen in Deutschland.
Der Rheinpegel ist auf seinen tiefsten Stand seit 2018 gefallen. Dies beeinträchtigt erheblich die Transportwege für Mineralöl und Raffinerieprodukte, die normalerweise per Schiff transportiert werden.
Für die Versorgung mit Benzin und Diesel in Deutschland entstehen dadurch kritische Engpässe. Raffineriebetriebe müssen ihre Kapazitäten reduzieren oder auf alternative Transportmittel ausweichen, was zu höheren Kosten führt.
Besonders Regionen mit hohem Anteil an Binnenschifffahrt sind betroffen. Experten gehen davon aus, dass sich die Situation weiter verschärfen könnte, sollte die Wassermenge im Rhein nicht wieder ansteigen.