Niedriger Rheinpegel gefährdet Benzin- und Dieselversorgung

Der Rhein führt so wenig Wasser wie seit Jahren nicht mehr. Das stellt die Treibstoffversorgung in Deutschland vor erhebliche Herausforderungen.
Der Rhein befindet sich in einer kritischen Phase: Der Wasserpegel hat das niedrigste Niveau seit 2018 erreicht. Diese Entwicklung hat unmittelbare Auswirkungen auf die Energieversorgung des Landes.
Besonders die Kraftstofflogistik gerät unter Druck. Binnenschiffe, die normalerweise große Mengen Benzin und Diesel transportieren, können bei solch niedrigen Pegeln nicht mehr voll beladen fahren. Das reduziert die Transportkapazitäten erheblich.
Für verschiedene Regionen Deutschlands entstehen dadurch potenzielle Engpässe bei der Treibstoffversorgung. Experten warnen, dass sich die Situation weiter zuspitzen könnte, sollte der Wasserstand weiter sinken. Wie lange die Situation anhält, hängt von den kommenden Niederschlägen ab.