Bundesnachrichtendienst soll Zugriff auf Fahrzeugdaten erhalten

Der BND könnte künftig auf GPS-Positionen und Fahrtdaten von Autos zugreifen. Die Autoindustrie warnt vor unbegrenztem Datenzugang und fordert strikte Regelungen.
Deutsche Geheimdienste sollen nach neuen Reformplänen auf Daten aus modernen Fahrzeugen zugreifen können. Dazu gehören Informationen wie aktuelle GPS-Positionen, Kilometerstand oder die gefahrenen Routen – Daten, die Autos routinemäßig speichern.
Die Autobranche reagiert skeptisch auf diese geplante Ausweitung. Hersteller und Verbände drängen darauf, dass der Zugriff des Bundesnachrichtendienstes auf solche Fahrzeugdaten klar begrenzt wird und nicht in unbeschränktem Umfang erfolgt.
Der Streit zwischen Sicherheitsinteressen und Datenschutz zeigt sich hier exemplarisch: Während Geheimdienste mit den neuen Möglichkeiten argumentieren, fordern Kritiker Schutzvorkehrungen gegen Missbrauch und Überwachung im Alltag.