ADAC gegen Preiserhöhungs-Regelung an Tankstellen
Der Automobilclub kritisiert die seit April geltende 12-Uhr-Regel scharf. Statt Preisstabilität hätten sich die Schwankungen an den Zapfsäulen sogar verschärft.
Der ADAC lehnt die aktuelle Regelung zu Spritpreiserhöhungen ab und fordert deren Abschaffung. Seit April können Tankstellen ihre Preise nur um die Mittagszeit erhöhen – eine Maßnahme, die eigentlich für mehr Transparenz und Fairness sorgen sollte.
Doch das Gegenteil ist eingetreten: Laut dem Automobilclub führt die Beschränkung zu deutlich stärkeren Preisschwankungen im Tagesverlauf. Autofahrer erleben damit eine noch größere Volatilität beim Tanken als zuvor.
Der ADAC sieht in der jetzigen Handhabung daher keinen praktischen Nutzen mehr und plädiert dafür, die Regel zu überdenken. Eine flexiblere Regelung könnte dem Verband zufolge zu stabileren und nachvollziehbaren Preisen für Verbraucher führen.