Magdeburg dominiert Berlin und holt Supercup
Der SC Magdeburg setzt sich in einem einseitigen Supercup-Finale gegen die Füchse Berlin durch. Angeführt von Kristjansson feiert der Meister einen klaren Erfolg.
Der SC Magdeburg hat sich im Supercup-Finale gegen die Füchse Berlin deutlich durchgesetzt. Die Meister bestimmten das Spiel von Anfang an und bauten zeitweise einen Acht-Tore-Vorsprung auf. Mit dem Sieg krönen sich die Sachsen-Anhalt an die Spitze des deutschen Handballs und sichern sich die erste Supercup-Trophäe seit 2001.
Der Schlüssel zum Magdeburger Erfolg war die offensiv starke Leistung. Gisli Kristjansson war mit neun Treffern Garant für die konstante Ballverteilung. Die Berliner hingegen lieferten eine schwache Vorstellung ab und kamen nie richtig ins Spiel. Ohne den angeschlagenen Abwehrspieler Nils Lichtlein fehlte der Mannschaft die stabilisierende Kraft in der Defensive.
Auch Mathias Gidsel, sonst einer der Leistungsträger Berlins, konnte die fehlende Spielweise seiner Mannschaft nicht kompensieren. Am Ende war Magdeburgs Überlegenheit zu deutlich, um noch einen Hauch von Spannung aufkommen zu lassen.