FIFA-Präsidentenwahl 2027: Infantino muss um Wiederwahl kämpfen

Gianni Infantino will trotz gescheitertem Investoren-Deal 2027 erneut FIFA-Präsident werden. Europa mobilisiert gegen ihn – unklar bleibt, wessen Seite der Rest der Welt ergreift.
Der FIFA-Präsident Gianni Infantino signalisiert trotz widrigster Umstände seine Kandidatur für die Wahl im März 2027. Das gescheiterte Investitionsprojekt, das große finanzielle Hoffnungen geweckt hatte, scheint ihn nicht von seinen Ambitionen abzubringen.
Europäische Fußballverbände bauen unterdessen spürbar Druck auf und formieren sich zur Opposition gegen den Amtsinhaber. Die Kritik richtet sich unter anderem gegen seine Führungsstil und umstrittene Entscheidungen während seiner bisherigen Amtszeit.
Offen bleibt derzeit, wie sich die Kontinente Afrika, Asien und Amerika zur Kandidatur Infantinos positionieren. Ihre Stimmen könnten am Ende den Ausschlag geben, wer die FIFA in den kommenden Jahren leitet.