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Widerspruch: Solidarität mit queerer Community nach CSD-Anschlag in Frage gestellt

06. August 2026· Drivers.fm Redaktion

Nur zwei Wochen nach dem Anschlag auf den Berliner CSD werden Fördergelder für andere Pride-Veranstaltungen und queere Organisationen gekürzt. Ein fragwürdiges Signal.

Die Debatte um die Folgen des Anschlags auf den Berliner Christopher Street Day wird von einem Widerspruch geprägt: Während Politikerinnen und Politiker noch Solidarität mit der queeren Community bekunden, werden gleichzeitig Fördermittel für andere CSDs und Selbstorganisationen der LGBTQ+-Bewegung reduziert.

Das Attentat liegt erst wenige Tage zurück. Die Blumen am Anschlagsort erinnern noch an die verstorbene polnische Besucherin, die gemeinsam mit ihrer Tochter feiern wollte. Bildungsministerin Karin Prien betonte daraufhin, an der Seite der queeren Community zu stehen. Doch die nachfolgenden Kürzungen bei der Finanzierung sprechen eine andere Sprache.

Die Diskrepanz zwischen öffentlichen Solidaritätsbekundungen und konkreten Maßnahmen wirft Fragen auf: Wie ernst ist das Engagement für die Sicherheit und Unterstützung queerer Menschen wirklich gemeint?

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