Prinz Pi: Wenn Erfolg zur Bürde wird
Der Berliner Rapper spricht über die emotionale Belastung durch Kritik nach seinem großen Hit 2013 und erklärt, warum ihn negative Reaktionen auf seine neueren Werke so tief verletzt haben.
Prinz Pi zählt seit vielen Jahren zu den etablierten Größen der deutschen Rap-Szene. Der Künstler aus Berlin hat sich immer wieder künstlerisch neu erfunden und unter verschiedenen Namen Musik veröffentlicht. Doch der kommerzielle Durchbruch mit seinem Album "Kompass ohne Norden" 2013 sollte sich als zweischneidiges Schwert erweisen.
Statt sich auf diesem Erfolg auszuruhen, verfolgte Prinz Pi das Ziel, seine Musik noch weiter zu verbessern. Allerdings bescherten ihm die Reaktionen auf seine darauffolgenden Alben weniger Zuspruch – eine Erfahrung, die ihn persönlich stark getroffen hat.
In dem neu gestarteten Interviewformat "MusikerGrillen" von WELT und ROLLING STONE Germany öffnet sich der Rapper nun und spricht offen über die Schattenseiten des Ruhms. Er thematisiert, wie verletzend Kritik sein kann und wie belastend es ist, wenn die Erwartungen des Publikums nicht erfüllt werden.