Nichtseattle über Heimat, Schmerz und Musik
Die Berliner Künstlerin Nichtseattle spricht über ihre Kindheit im Osten, chronische Erkrankungen und wie persönliche Erfahrungen in ihre Musik fließen.
Katharina Kollmann, bekannt unter dem Künstlernamen Nichtseattle, hat sich in Berlin ein Leben aufgebaut, das ihre künstlerische Arbeit widerspiegelt. Seit Jahren leitet sie einen Chor in Pankow und schafft damit einen Ort, an dem Gemeinschaft und kreatives Schaffen zusammenkommen.
In einem Gespräch blickt die Musikerin auf ihre Vergangenheit zurück: Ihre Kindheit in der DDR prägt bis heute ihre Perspektive und findet sich in ihren Songs wieder. Ein längerer Klinikaufenthalt wegen chronischer Schmerzen war ein einschneidendes Erlebnis, das ihre künstlerische Auseinandersetzung mit dem Leben verändert hat.
Nichtseattle schöpft ihre Inspirationen aus alltäglichen Momenten und persönlichen Herausforderungen. Ihre Musik wird damit zur Dokumentation von Gefühlen – von Nostalgie bis zur Liebe, von körperlichen Leiden bis zur Hoffnung, die das menschliche Leben durchzieht.