Neue Chance für unterrepräsentierte Talente: Kostenlos in die Popmusik

Die Akademie für Populäre Musik startet im September ein Programm speziell für Frauen und nicht-binäre Personen mit Migrationshintergrund. "Zugänge zu Pop" öffnet Türen zu einer bislang unzugänglichen Branche.
Die Popmusik-Szene bleibt für viele Menschen unerreichbar. Wer nicht über etablierte Netzwerke verfügt, hat es schwer, in dieser Branche Fuß zu fassen. Ein neues Programm aus Berlin möchte das ändern.
Die Akademie für Populäre Musik startet im September das kostenlose Angebot "Zugänge zu Pop". Es richtet sich speziell an FLINTA*-Personen – also Frauen, Lesben, nicht-binäre, trans und agender Menschen – mit Migrationshintergrund. Das Programm soll ihnen direkten Zugang zu Wissen, Kontakten und Chancen in der Musikindustrie geben.
Mit dieser Initiative wird ein systematisches Problem adressiert: Klassischerweise dominieren gut vernetzte und privilegierte Menschen die Popwelt. Das Programm der Akademie versucht, diese Hürden abzubauen und vorher vernachlässigten Talenten eine faire Chance zu geben.