Milliardengeschäfte: Musikstars verkaufen ihre Lebenswerke
Von Queen bis Bob Dylan: Musiklegenden verkaufen ihre Kataloge für Rekordsummen. Queen erhielt 1,27 Milliarden Dollar – ein beispielloses Geschäft in der Musikindustrie.
Die Musikindustrie erlebt derzeit einen beispiellosen Boom bei Katalogtransaktionen. Etablierte Künstler verkaufen ihre Urheberrechte und Publishing-Anteile an Investoren und Finanzunternehmen – mit teilweise astronomischen Erträgen.
Queen steht an der Spitze dieser Entwicklung: Die britische Rock-Legende erzielte einen Verkauf über 1,27 Milliarden Dollar. Auch andere Größen der Musikgeschichte profitieren davon: Bob Dylan erhielt für seinen Katalog über 400 Millionen Dollar. Diese Summen zeigen, wie wertvoll etablierte Hits und umfangreiche Song-Portfolios in der heutigen Musikwirtschaft sind.
Neben den Legenden beteiligen sich auch zeitgenössische Stars wie Justin Bieber und Bruce Springsteen an diesem Trend. Die Verkäufe umfassen typischerweise Songrechte, Albenrechte und Publishing-Anteile – also die Ansprüche auf Einnahmen aus Radio, Streaming und Lizenzierung. Was für Künstler attraktiv ist, signalisiert gleichzeitig: Das Potential dieser Kataloge wird am Kapitalmarkt deutlich höher bewertet als je zuvor.