Everlast: EMBERS TO ASHES – Comeback zwischen Privatem und Politik
Nach langer Abwesenheit meldet sich Everlast zurück. Das neue Album verbindet eingängige Sommersongs mit gesellschaftskritischen Themen – eine Mischung, die der ehemalige House-of-Pain-Frontmann perfektioniert hat.
Erik Francis Schrody ist zurück. Unter seinem Künstlernamen Everlast präsentiert der einstige Rapper sein neues Projekt EMBERS TO ASHES. Es ist ein Zeichen von Lebenserfahrung, dass der Künstler persönliche Krisen – ein Wohnungsbrand und eine Trennung – in kreative Energie umwandelt.
Die Platte demonstriert, warum Everlast bereits 1998 mit WHITEY FORD SINGS THE BLUES Karrieremeilensteine setzte. Damals gelang es ihm, Rap, Folk, Blues und weitere Genres zu einer eigenen Kunstform zu verschmelzen. Diese Lust am Genre-Mix führt auch auf dem neuen Album dazu, dass eingängige Sommer-Hooks auf ernsthaft gemeinte Gesellschaftskritik treffen.
EMBERS TO ASHES zeigt: Everlast hat nicht nur musikalisch an Tiefe gewonnen. Der Künstler nutzt seine Plattform, um zwischen Hitpotenzial und politischen Botschaften zu balancieren – ganz wie einst beim Erfolgsprinzip des einstigen House-of-Pain-Megastars.