Beck – RIDE LONESOME: Rückkehr zu melancholischen Wurzeln
Beck liefert mit seinem neuen Album atmosphärische Country-Folk-Sounds, die an seine klassischen Werke erinnern. Der Titelsong deutet auf cineastische Kammer-Pop-Qualitäten hin.
Beck kehrt mit "RIDE LONESOME" zu einem Sound zurück, der Fans seiner melancholischen Phase vermutlich lange vermisst haben. Das Album verbindet Folk-, Country- und filmmusikalische Elemente zu einer stimmungsvollen Mischung, die stark an frühere Meisterwerke wie "Mutations", "Sea Change" oder "Morning Phase" erinnert.
Der Titeltrack liefert dabei schon einen vielversprechenden Vorgeschmack: Cineastische Cowboy-Ästhetik trifft auf Kammer-Pop, wobei die Produktionsweise an Künstler wie Jimmy Webb und Glen Campbell anklingt. Beck prägt damit einen eigenen, düsteren Gestus zwischen traditioneller Country-Musik und modernem Songwriting.
Das Album zeigt Beck in einer introspektiven Phase, die sowohl langjährige Anhänger als auch neue Hörer ansprechen dürfte. Mit feinen Nuancen und atmosphärischer Dichte entwickelt "RIDE LONESOME" seine ganz eigene Faszination.