Studie: E-Auto-Förderung nutzt vor allem chinesischen Herstellern
Die deutschen Elektroauto-Prämien erreichen deutsche Autobauer kaum. Eine aktuelle Untersuchung zeigt, wer von der staatlichen Förderung profitiert.
Trotz milliardenteurer Subventionen für Elektroautos können deutsche Autohersteller bislang wenig von der staatlichen Kaufprämie profitieren. Das ist das Ergebnis einer aktuellen Analyse: Der Großteil der Fördergelder fließt zu Fahrzeugherstellern aus China, die mit günstigeren Modellen den deutschen Markt erobern.
Der Grund liegt in der Preisgestaltung. Während etablierte deutsche Konzerne bei ihren E-Modellen weiterhin auf höhere Preissegmente setzen, bieten chinesische Anbieter vergleichbare Fahrzeuge zu deutlich niedrigeren Kosten an. Dies macht ihre Autos für förderberechtigt Käufer attraktiver, da die absolute Prämie die Gesamtkosten stärker reduziert.
Experten sehen darin ein strukturelles Problem der bisherigen Förderungsansätze. Um deutschen Herstellern wirklich zu helfen, müssten entweder die Förderbedingungen angepasst oder die Lücke bei preiswerten E-Fahrzeugen geschlossen werden.