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Mercedes und Nvidia: Fahrerlose Autos durch Sicherheit statt KI-Tricks

17. Oktober 2026· Drivers.fm Redaktion

Mercedes und Nvidia arbeiten an autonomen Fahrzeugen der Stufe 4. Ihr Konzept setzt nicht auf einzelne technische Lösungen, sondern auf ein durchdachtes Sicherheitssystem mit Redundanzen.

Mercedes-Benz und Nvidia verfolgen einen neuen Weg beim autonomen Fahren: Statt auf einzelne künstliche Intelligenz-Lösungen zu setzen, entwickeln sie ein Gesamtsystem, das mit möglichen Ausfällen rechnet. Damit wollen sie die vierte Stufe der SAE-Autonomie erreichen – Fahrzeuge also, die in definierten Bereichen komplett ohne Fahrer auskommen.

Im Mittelpunkt stehen zwei technische Konzepte: Die sogenannte Halos-Redundanz sorgt dafür, dass kritische Systeme mehrfach vorhanden sind. Die Hyperion-Architektur beschreibt den Aufbau des gesamten Rechner- und Sensornetzwerks im Auto. Beide Elemente sollen gemeinsam gewährleisten, dass das Fahrzeug auch bei Fehlern sicher bleibt.

Der Ansatz unterscheidet sich grundlegend von bisherigen Entwicklungen: Anstatt immer bessere KI-Modelle zu trainieren, konzentrieren sich Mercedes und Nvidia darauf, dass das System insgesamt zuverlässiger wird – selbst wenn einzelne Komponenten ausfallen.

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