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Frankreich kämpft für Radio-Vielfalt im Auto

15. Oktober 2026· Drivers.fm Redaktion

Frankreich will per Gesetz sicherstellen, dass neue Fahrzeuge weiterhin über UKW und DAB+ verfügen. Damit soll der klassische Radioempfang bewahrt bleiben.

In Frankreich wird derzeit an einer neuen Gesetzesvorlage gearbeitet, die Autoproduzenten zu etwas verpflichten soll: Zukünftige Fahrzeuge müssen mit UKW- und DAB+-Empfängern ausgestattet sein. Damit will das Land verhindern, dass klassische Radiofrequenzen aus den modernen Kraftfahrzeugen völlig verschwinden.

Der Hintergrund dieser Initiative ist die wachsende Sorge, dass Hersteller zunehmend auf traditionelle Radiostandards verzichten und stattdessen nur noch Streaming-Services über das Internet anbieten. Eine solche Entwicklung könnte große Bevölkerungsteile abkoppeln, die nicht durchgehend mobiles Internet nutzen können oder wollen.

Mit diesem Vorstoß positioniert sich Frankreich als Vorreiter für den Erhalt von bewährter Infrastruktur. Gleichzeitig geht es auch um den Schutz etablierter Rundfunkanbieter, die auf herkömmliche Übertragungsstandards angewiesen sind.

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