Die 100.000-Kilometer-Marke: Wie wichtig ist sie wirklich?
Gebrauchtwagen mit hoher Laufleistung gelten als Risiko. Doch ob die 100.000-Kilometer-Grenze tatsächlich ein Wendepunkt ist, klären wir hier.
Die Vorstellung hält sich hartnäckig: Autos mit über 100.000 Kilometern auf dem Tacho sind grundsätzlich verdächtig und deutlich günstiger. Doch ist diese Faustregel wirklich berechtigt oder handelt es sich um einen Mythos aus längst vergangenen Zeiten?
Tatsächlich hat sich die Autotechnik in den letzten Jahrzehnten dramatisch verändert. Moderne Fahrzeuge sind robuster konstruiert und halten bei ordentlicher Wartung deutlich länger als frühere Generationen. Die magische Grenze von 100.000 Kilometern ist daher längst überholt – es kommt vielmehr auf den Zustand, die Wartungshistorie und die Art der Nutzung an.
Während die Laufleistung noch immer ein Faktor beim Gebrauchtwagenkauf bleibt, sollte sie nicht übergewichtet werden. Ein gepflegter Wagen mit höherem Kilometerstand kann eine bessere Wahl sein als ein vernachlässigtes Fahrzeug mit niedrigerem Kilometerstand.