Assistenzsysteme verleiten junge Fahrer zu Risikoverhalten
Eine AXA-Studie deckt auf: Moderne Fahrassistenzsysteme führen besonders bei jungeren Autofahrern zu leichtsinnigem Verhalten im Straßenverkehr.
Fahrassistenzsysteme sollen eigentlich für mehr Sicherheit im Auto sorgen und Fahrerinnen und Fahrer bei monotonen Strecken entlasten. Doch eine aktuelle Untersuchung der Versicherungsgesellschaft AXA offenbart eine unerwünschte Nebenwirkung der Technologie.
Das Ergebnis ist besorgniserregend: Vor allem junge Fahrer interpretieren die Sicherheitsfunktionen anscheinend falsch. Sie nutzen die Systeme als Gelegenheit, um während der Fahrt anderen Tätigkeiten nachzugehen und ihre Aufmerksamkeit von der Straße abzuwenden.
Die Studie verdeutlicht damit ein wichtiges Dilemma: Während die Technik objektiv das Unfallrisiko senken soll, kann sie zu unbedachtem Verhalten führen, wenn Fahrerinnen und Fahrer das Auto nicht als vollständig unter ihrer Kontrolle verstehen.