Wadephul wirbt in Nordafrika für mehr Zusammenarbeit
Deutschlands Außenminister will bei Besuchen in Tunesien und Algerien die Zusammenarbeit ausbauen. Ziel ist es, durch wirtschaftliche und sicherheitspolitische Stabilität die Migration zu reduzieren.
Außenminister Wadephul reist nach Tunesien und Algerien, um dort die bilateralen Beziehungen zu vertiefen. Im Fokus stehen Gespräche über wirtschaftliche Kooperation und Sicherheitsfragen.
Deutschland erhofft sich von einer stärkeren Zusammenarbeit mit den nordafrikanischen Ländern positive Effekte auf die Migrationsbewegungen. Der Gedanke dahinter: Mehr Stabilität und wirtschaftliche Perspektiven vor Ort könnten Menschen weniger zur Auswanderung bewegen.
Wadephul betrachtet die beiden Länder als Schlüsselakteure für diese Strategie. Die Reise unterstreicht, wie wichtig Deutschland die Zusammenarbeit mit der Region für seine Migrationspolitik einstuft.