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Unterirdische Gefahr: Warum Moorbrände so tückisch sind

17. August 2026· Drivers.fm Redaktion

Im belgischen Hohen Venn zeigt sich ein besonderes Problem: Brände greifen auf Torfschichten über und schwelen dort unsichtbar weiter. Diese "Zombiefeuer" sind extrem schwer zu kontrollieren.

Moorlandschaften wie das Hohe Venn in Belgien bergen eine unterschätzte Brandgefahr. Während Waldbrände sichtbar sind, erstrecken sich Feuer in Moorgebieten auch unterirdisch – in den trockenen Torfschichten. Dort können sie über längere Zeit hinweg unbemerkt weiter schwelen.

Diese sogenannten Zombiefeuer sind für Einsatzkräfte eine große Herausforderung. Da die Brände unter der Erdoberfläche loddern, lassen sie sich schwer lokalisieren und bekämpfen. Selbst wenn die oberirdischen Flammen gelöscht sind, können die unterirdischen Glutnester immer wieder aufflammen.

Die Trockenheit von Moorgebieten macht das Problem zusätzlich kritisch: Wenn der Torfboden austrocknet, wird er extrem brennbar. Experten warnen deshalb vor den besonderen Risiken solcher Landschaften und fordern bessere Strategien für deren Brandbekämpfung.

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