Strengere Strafen gegen K.o.-Tropfen geplant
Die Bundesregierung will Täter, die K.o.-Tropfen verabreichen, mit höheren Strafen konfrontieren. Das Ziel ist eine stärkere Abschreckungswirkung gegen diese schweren Übergriffe.
Um sexuelle Übergriffe besser zu ahnden und zu verhindern, plant die Bundesregierung eine Verschärfung des Strafmaßstabs für die Verabreichung von K.o.-Tropfen. Mit deutlich höheren Freiheitsstrafen sollen potenzielle Täter stärker abgeschreckt werden.
K.o.-Tropfen werden häufig unbemerkt in Getränke gemischt, um Opfer handlungsunfähig zu machen. Die verabreichten Substanzen führen zu Gedächtnisverlust und körperlicher Wehrlosigkeit, was Angreifer ausnutzen. Die geplante Strafverschärfung soll ein klares Signal setzen: Solche Straftaten werden nicht länger toleriert.
Experten erhoffen sich von der Maßnahme eine abschreckende Wirkung. Gleichzeitig sollen Opfer damit auch rechtlich stärker geschützt werden. Die Neuregelung könnte noch in diesem Jahr verabschiedet werden.