Städtetag fordert Milliardeninvestitionen gegen urbane Hitze

Der Deutsche Städtetag warnt vor den wachsenden Belastungen durch Hitzewellen in Ballungsräumen. Ohne massive finanzielle Mittel lassen sich die Folgen für Gesundheit und Infrastruktur nicht bewältigen.
Extreme Hitze wird für Stadtbewohner zunehmend zum Problem. Die Temperaturen belasten nicht nur körperliches Wohlbefinden und mentale Gesundheit, sondern gefährden auch kritische Infrastrukturen wie Stromnetze und Verkehrssysteme.
Besonders kritisch ist die Situation in Metropolen, wo versiegelte Flächen und fehlendes Grün die Hitzeentwicklung verschärfen. Viele Menschen haben dort keine ausreichenden Möglichkeiten, sich abzukühlen.
Der Deutsche Städtetag fordert daher erhebliche staatliche Investitionen, um Städte hitzeresistenter zu gestalten. Dazu zählen der Ausbau von Grünflächen, bessere Wasserwirtschaft und moderne Gebäudeklimatisierung. Ohne solche Maßnahmen, warnt der Verband, werden die Folgen für Bevölkerung und Wirtschaft noch dramatischer.