Sicherheitsmaßnahmen nach CSD-Anschlag debattiert

Nach dem Anschlag auf den Christopher Street Day fordern Politiker härtere Vorkehrungen gegen potenzielle Gewalttäter. Die Behörden registrieren bundesweit Hunderte verdächtige Personen.
Der Anschlag auf den Christopher Street Day hat eine intensive Debatte über Sicherheitsmaßnahmen ausgelöst. Innenminister und Unionspolitiker sprechen sich für verschärfte Regelungen im Umgang mit sogenannten Gefährdern aus. Zur Diskussion stehen unter anderem Elektronische Fußfesseln und mögliche präventive Freiheitsentzug.
Die Bundesregierung signalisiert Offenheit für eine umfassende Überprüfung bestehender Möglichkeiten. Auch die SPD erklärt sich bereit, alle verfügbaren Instrumente zur Gefahrenabwehr zu evaluieren.
Das Bundeskriminalamt überwacht bundesweit mehrere Hundert Personen, die als islamistisch motivierte Gefährder eingestuft werden. Ob verschärfte Maßnahmen präventiv wirksam sind, bleibt unter Sicherheitsexperten umstritten.