Schwedens Wahl: Fragmentiertes Parlament, keine klaren Mehrheiten
Bei der schwedischen Parlamentswahl gibt es keinen überzeugenden Sieger. Sowohl Sozialdemokraten als auch Konservative benötigen Koalitionspartner. Überraschend verlieren die Schwedendemokraten an Zustimmung.
Schweden hat gewählt, doch die Regierungsbildung wird zur Geduldsprobe. Weder die Sozialdemokraten noch die Konservativen erreichten eine eigenständige Mehrheit im Parlament. Beide Blöcke sind nun auf Koalitionspartner angewiesen, um eine handlungsfähige Regierung zu bilden.
Eine Überraschung bei der Abstimmung: Die rechtspopulistischen Schwedendemokraten verloren an Wählerzustimmung. Damit entzog sich eine bislang als wachstumsstark geltende Kraft der Erwartung, weiter an Bedeutung zu gewinnen.
Die politische Lage bleibt angespannt. Mit einem fragmentierten Parlament deutet sich ein längeres Verhandlungsmarathon an. Welche Bündnisse entstehen und wer letztendlich die nächste Regierung trägt, ist derzeit offen.