Nord-Stream-Prozess: Ermittler vermuten ukrainische Staatsbeteiligung
Vor Gericht steht der mutmaßliche Anführer des Sabotageteams. Die Bundesanwaltschaft geht davon aus, dass er für staatliche ukrainische Stellen tätig war. Der 11KM-Podcast ordnet die Vorwürfe ein.
Im Prozess um den Anschlag auf die Nord-Stream-Pipelines gibt es neue Hinweise auf eine mögliche Verwicklung ukrainischer Behörden. Der angeklagte Kopf des mutmaßlichen Sabotageteams soll nach Ansicht der Bundesanwaltschaft nicht aus eigenem Antrieb gehandelt haben, sondern im Auftrag staatlicher ukrainischer Stellen.
Der Podcast 11KM beleuchtet die Ermittlungsergebnisse und erklärt, auf welche Indizien sich die Anklage stützt. Dabei werden auch die Schwierigkeiten bei der Aufklärung dieses Komplexes deutlich.
Das Verfahren zieht sich hin und die Beweise werden intensiv diskutiert. Die Frage nach der Verantwortlichkeit für die Sabotage der Energieinfrastruktur bleibt zentral für die deutsch-ukrainischen Beziehungen.