Massive Migrationswelle in spanischer Exklave Ceuta

Etwa 60.000 Menschen sind in den letzten Tagen in die spanische Nordafrika-Exklave Ceuta gelangt. Die Situation belastet die Region extrem, mehrere Menschen sind ums Leben gekommen.
Die spanische Exklave Ceuta in Nordafrika erlebt derzeit eine beispiellose Migrationswelle. Nach Angaben der lokalen Behörden haben rund 60.000 Menschen in den vergangenen Tagen die kleine Enklave erreicht, die direkt gegenüber von Marokko liegt.
Der Regionalpräsident beschreibt die Situation als überwältigend und spricht von enormem Druck auf Infrastruktur und Verwaltung. Die Exklave mit nur etwa 85.000 Einwohnern ist damit massiv überfordert.
Tragisch ist die Bilanz der Überfahrten: Mindestens 34 Menschen sind bei dem Versuch ums Leben gekommen, nach Ceuta zu gelangen. Die Zahl der Todesfälle ist damit weiter angestiegen und unterstreicht die Gefährlichkeit dieser Migrationsbewegungen.