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Masken-Recherche: Große Preisunterschiede bei Ministeriumseinkäufen

16. September 2026· Drivers.fm Redaktion

Einem Medienbericht zufolge sollen Behördenmitarbeiter von deutlich niedrigeren Marktpreisen ausgegangen sein als die tatsächlich gezahlten Summen. Die Diskrepanz liegt bei mehreren Euro pro Maske.

Eine Recherche des ARD-Formats Plusminus wirft Fragen zur Beschaffung von Schutzmasken durch das Bundesgesundheitsministerium auf. Demnach deuteten interne E-Mails aus dem April 2020 darauf hin, dass ein Ministeriumsbeamter von einem Marktpreis von 1,95 Euro pro Maske ausging.

Allerdings zeigen die Unterlagen zugleich, dass Bundesgesundheitsminister Jens Spahn kurz zuvor 100 Millionen Masken zu einem Preis von 5,40 Euro pro Stück bestellte. Diese erhebliche Differenz könnte auf Besonderheiten bei der Beschaffung während der Anfangsphase der Corona-Pandemie hinweisen.

Der Fall wirft Fragen zur Wirtschaftlichkeit der Masken-Einkäufe auf, insbesondere hinsichtlich der Preisgestaltung und internen Abläufe im Ministerium während der kritischen Versorgungssituation im Frühjahr 2020.

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