Kolumbien: Karibikküste wird zum Kriegsschauplatz
Kolumbiens Präsident setzt verstärkt gegen paramilitärische Gruppen in der Karibikregion durch. Das beliebte Touristenziel entwickelt sich dadurch zunehmend zur Kampfzone.
Die kolumbianische Karibikküste steht bei internationalen Urlaubern hoch im Kurs. Doch diese Idylle ist bedroht: Der neue Präsident des Landes hat sich zum Ziel gesetzt, die paramilitärischen Strukturen in der Region zu bekämpfen – mit massiven Mitteln.
Diese Offensive führt dazu, dass das einstige Touristenmekka zunehmend zum Schauplatz bewaffneter Konflikte wird. Die Sicherheitslage verschärft sich, was nicht nur die lokale Bevölkerung betrifft, sondern auch den Tourismus in der Region unter Druck setzt.
Die Regierung rechtfertigt ihre harte Gangart mit dem Kampf gegen organisierte Kriminalität und illegale Strukturen. Doch für viele Besucher und Einwohner wird das Karibische Paradies zur Zeit der Unsicherheit.