Kirchen mahnen zum Zusammenhalt am Tag der Einheit
Zum Tag der Deutschen Einheit haben Kirchenvertreter in Bremen vor gesellschaftlicher Spaltung gewarnt. Zugleich wurde die Forderung nach mehr ostdeutscher Repräsentation in Topämtern laut.
Die offizielle Feierstunde zum Tag der Deutschen Einheit ist in Bremen gestartet. Im Mittelpunkt standen Appelle für mehr Zusammenhalt: Kirchenvertreter warnten vor einer zunehmenden Polarisierung in der Bevölkerung und sprachen sich für eine Stärkung des gesellschaftlichen Zusammenhalts aus.
Parallel zur Feier brachte die Ostbeauftragte Kaiser einen neuen Akzent ins Gespräch. Sie warb für eine Bundespräsidentin oder einen Bundespräsidenten aus Ostdeutschland, um die Repräsentation der östlichen Bundesländer in höchsten Staatsämtern zu verbessern.
Der Jahrestag der Wiedervereinigung wird damit zum Anlass genommen, um beide Aspekte zu beleuchten: die Notwendigkeit von Zusammenhalt angesichts gesellschaftlicher Unterschiede sowie Fragen nach ausreichender politischer Teilhabe aller Landesteile.