Hunger und Hoffnungslosigkeit in der besetzten Stadt Oleschky
Die von Russland besetzten Stadt Oleschky leidet unter Hunger. Seit Monaten fehlt es den Bewohnern an Lebensmitteln, während die Flucht zu gefährlich ist.
In der ukrainischen Frontstadt Oleschky verschärft sich die Lebensmittelversorgung dramatisch. Seit Mai sind die rund 45.000 Einwohner abhängig von den Vorräten, die sie im Sommer selbst einkellern konnten. Mit fortschreitender Zeit leeren sich diese Bestände zusehends.
Eine Flucht aus der von russischen Truppen kontrollierten Stadt ist für die Bewohner praktisch unmöglich geworden. Das Umland ist dicht vermint, weshalb nur wenigen Menschen die Ausreise gelingt. Viele sind damit konfrontiert, unter zunehmend prekären Bedingungen auszuharren.
Hilfsorganisationen warnen davor, dass sich die Lage weiter zuspitzen wird. Die Versorgungskrise droht sich zu einer humanitären Katastrophe auszuwachsen, wenn keine Lösungen für sichere Fluchtrouten oder Lebensmittellieferungen gefunden werden.