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EU streicht Oligarchen von Sanktionsliste – Vorwürfe der Erpressbarkeit

23. September 2026· Drivers.fm Redaktion

Die Europäische Union hat zwei russische Oligarchen von ihren Strafmaßnahmen entfernt. Zeitgleich wurde ein französischer Staatsbürger in Aserbaidschan begnadigt. Die Entscheidung löst heftige Debatten aus.

Ein überraschender Schachzug der Europäischen Union sorgt für Verwirrung und Kritik: Zwei Oligarchen mit Verbindungen zu Russland wurden von der Sanktionsliste gestrichen. Parallel dazu erhielt ein Franzose, der in Aserbaidschan inhaftiert war, seine Freiheit zurück – durch Begnadigung.

Der zeitliche Zusammenhang dieser Ereignisse wirft Fragen auf. Kritiker werfen der EU vor, sich durch solche Tauschgeschäfte erpressbar gemacht zu haben. Sie befürchten, dass damit ein gefährliches Präzedenzfall geschaffen wird, der zukünftige Verhandlungen unter Druck setzen könnte.

In Brüssel bemüht man sich derzeit, die Entscheidung zu rechtfertigen und das Vertrauen zurückzugewinnen. EU-Verantwortliche betonen, dass die Schritte auf separaten Überlegungen basierten – doch viele bleiben skeptisch gegenüber dieser Erklärung.

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