Donau bei Niedrigwasser: Geschichtsschichten aus dem Fluss

Extreme Trockenheit lässt die Donau auf Rekordtiefstände sinken. Am trockenen Grund offenbaren sich Relikte verschiedener Epochen – von Kriegsschauplätzen bis zu noch älteren Funden.
Anhaltende Hitze und fehlende Niederschläge haben große europäische Flüsse wie die Donau zu ihren niedrigsten Pegelständen getrieben. Das zurückgehende Wasser gibt den Blick auf den Flussgrund frei und macht dabei überraschende Funde möglich.
Neben Überresten aus dem Zweiten Weltkrieg kommen auch Zeugnisse aus anderen historischen Perioden zum Vorschein. Diese Funde ermöglichen Einblicke in die wechselvolle Geschichte der Region entlang des Stroms.
Während die Trockenheit für Schifffahrt und Energiewirtschaft problematisch ist, bietet sie Archäologen und Historikern eine seltene Gelegenheit, die verborgenen Schichten der Vergangenheit zu untersuchen.